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Die Nachhaltigkeiten des "gut gemeint Menschen"

Offroader Mercedes Benz W31


In der Staffel 8 von “Entweder Broder, die Deutschlandsafari“ wird das Modewort Nachhaltigkeit auf den Prüfstand gestellt. Auch wenn man mit Henryk M. Broder einig sein kann, dass Öko-Sekten an den Weltuntergang glauben und sich in einer Endzeiterwartung befinden wie einst die Juden um das Jahr Null herum, darf man nicht vergessen, dass ein globaler Klimakollaps in der Bibel nicht vorgesehen ist. Den hatten wir schon und es wurde uns versprochen, ein Remake gibt es nicht.

Verlassen wir uns also auf Armageddon.

Was aber, wenn die Klima-Theologen, insbesondere die Klimaforscher dennoch Recht haben? H.M. Broder der nützliche Idiot der “Tee-Parteien“ sagt, er komme aus einer Zeit in der man alles hinterfragt habe. Wir haben K.C. Broom, den noch nützlicheren Vollidioten und Halbjuden gebeten, er solle für “den kleinen Reichsparteitag“, wie H.M. Broder die nationale Nachhaltigkeitsstrategie Tagung (NNS) genannt hat, eine Rede in Sachen Nachhaltigkeit schreiben, die für einmal gesäubert sein muss von grün-roter Ideologie. Antisemitismus, das "Liebeskind" von H.M. Broder ist für K.C. Broom nur noch ein marginales Thema. Längst hat in seinen Augen die Rechte den Gutmenschen zum hausgemachten Volksschädling ausgerufen, er sei an die Stelle des Juden getreten. K.C. Broom gibt allerdings zu denken, dass der Bergprediger ein Jude war und dass er daraus folgere, dass der Kern des Gutmenschen jüdisch sei. So gesehen sei der Antisemitismus nur neu gekleidet, ja übertragbar geworden. Gutmenschendiffamierung gehört nach K.C. Broom vor den Richter, da diese zu einem Pauschalurteil neige. Für die Nazis gab es auch keine guten und schlechten Juden. Schwärzestes Beispiel sei Anders Breivik, er habe dieses Denken in die Tat umgesetzt und den "Kindermord von Bethlehem" wiederholt. K.C. Broom teilt die Meinung derer nicht, die Sarrazin, H.M. Broder und Co. einer geistigen Mitschuld an der Tat Breiviks, oder wie immer man es nennen will, bezichtigen. H.M. Broder habe aber gerade die Kritik an seiner Person ausgenutzt, um etwas anderes zu verdecken. Bürgerliche oder rechte Politik ist für K.C. Broom ebenso eine Mogelpackung wie die links-grüne Politik. Der Islam ist für die Wirtschaft kein Feind(bild), sagt K.C. Broom, er ist ein Feindbild für die Wirtschaft.

Dazu Originalton K.C. Broom: "Grosse Teile der alten Linken hat die Rechte auf der Welle der Fremdenfeindlichkeit abgeholt. Was konnte denen Besseres passieren als eine Religion, eine Kultur, die den Anschluss verpasst hat? Was früher die Verschwörungstheorien der Nazis in Sachen Juden waren, sind heute die realen Anschläge der islamistischen Fundamentalisten. Rechte Politik liefert den Habenichtsen ein Feindbild als Frustventil. Der Workingpoor sieht das Böse im Fremden und wenn dieses noch des Teufels ist, umso besser. So lenkt man den Blick von denen ab, die unter Schwerarbeit das Verschieben von Milliarden verstehen und die Wörter wie Sozialmüll (Maucher ex Nestlé) kreieren. Diese "neuen Freunde" von H.M. Broder sind mir genau so suspekt wie die links-grünen Sekten. Er kann offensichtlich nicht ohne Freunde auskommen und als Geniesser hat er sich ins warme Nest des ehemaligen Feindes abgesetzt, könnte man meinen. Wie Grass täte er besser daran sein Tintenfass auszusaufen."

K.C. Broom ist wie H.M. Broder islamkritisch eingestellt. Er sagt von sich: "Ich kann nicht den Vatikan mit Tomaten bewerfen und den Islam mit Knabberkernen füttern! Immerhin liegt die Inquisition weitgehend hinter uns, während von Seiten der Mullahs immer wieder mal eine Fatwa ausgesprochen oder ein Bombengürtel geschnürt wird!" K.C. Broom fragt aber auch: "Was, wenn ich die Seite des Gutmenschen verlasse, wo lande ich da?" K.C. Broom schlägt vor, man solle, wenn schon, vom "gut gemeint Menschen" sprechen. "Gut gemeint" sei bekanntlich das Gegenteil von gut. K.C. Broom sagt auch: "Es gibt viele Leute, denen weine ich keine Träne nach, trotzdem bin ich gegen die Todesstrafe" oder "ich bin kein Pazifist, weil ich gegen Genozide bin. Beides zusammen geht nicht!" K.C. Broom stellt auch fest: "Wenn in Indien oder Indonesien eine Fähre mit dreihundert Leuten, darunter 50-100 Kinder, absäuft, sondert das eine kleine Tagesnotiz ab. Wenn in der Schweiz ein Car in eine Tunnelmauer fährt, fällt Europa in eine zweiwöchige Staatstrauer." K.C. Broom fragt nach: "Ist dieses Schweigen, dieses mediale Desinteresse im ersten Fall, in etwas gehüllt wie: - Es gibt ja eh zu viele von denen da drüben (weit weg)? - Oder soll ich mich mit den psychologischen Erklärungen der Wissenschaft und einem Wermuthstropfen Behaviorismus auf einem Stück Zucker ins Bett legen?"

Fragt man nach: "Was hält K.C. Broom von H.M Broder?", erhält man folgende Antwort:

"Auch H.M. Broder ist nur ein "gut gemeint Mensch", aber er gibt sich wenigstens redlich Mühe dabei".


Was mich nicht umbringt macht mich stärker

Fiktive Rede von K.C. Broom

Die nationale Nachhaltigkeit, meine Damen und Herren, ist eine Nachhaltigkeit der Nachhaltigkeit!

Die Camorra, die neapolitanische Mafia, dies sage ich mit Nachdruck meine Damen und Herren, ist, wenn es um Nachhaltigkeit geht, ein Konzern mit Vorbildcharakter. Da können wir Deutschen uns von den Italienern eine Scheibe abschneiden. Zu ihrem diversifizierten Businessmodell gehört der äusserst lukrative Handel mit Müll. Sie achtet darauf, dass dieser fein säuberlich in den Plantagen Kampaniens, eines der fruchtbarsten Gebiete Italiens, verteilt wird. Mal hier ein kleines Feuerchen mit Autopneus und anderem Sperrmüll, mal da eine mittlere Deponie neben lieblich duftenden Orangenhainen. So werden Schwermetalle und andere kostbare Ingredienzien gleichmässig über das Land verteilt. Das ist kostengünstig und sorgt dafür, dass Krebs, Allergien und andere Leiden die Bevölkerung kontinuierlich befallen und so die Medizinalindustrie, die längst von der weissen Mafia (damit sind nicht etwa die Ärzte gemeint) kontrolliert wird, immer genügend Umsatz erwirtschaftet. Noch gibt es keine nachhaltigere Strategie für eine gesunde Volkswirtschaft als das Wachstum und das Gegenteil ist und bleibt das Abserbeln. Das Bonmot, “Wo gehobelt wird, fallen Späne“, ist da völlig fehl am Platz. Die Tatsache, dass dabei viel morbides Menschenmaterial in der ortsansässigen Bevölkerung anfällt, ist zweckgebunden. Für Nachschub an humanen Ressourcen im Niedriglohnbereich aus Lampedusa oder Malta ist gesorgt. Diese Nachhaltigkeit, Schwermetalle und andere Gifte bleiben nun mal lange im Boden und garantieren eine kontinuierliche mutative Anpassung des Volkskörpers an die jeweils neue Beschaffenheit der Fruchtfolgeflächen, diese Nachhaltigkeit, meine Damen und Herren, ist die wahre Nachhaltigkeit.

Da der Boden, die Scholle für den Menschen ein wichtiges Gut ist, ebenso wichtig wie das Blut, das in unseren Adern fliesst, muss der Mensch mit diesem unserem Boden Schritt halten. Es gilt den Volkskörper zu stählen. Was ihn nicht umbringt, das macht ihn stark. Zyanide und radioaktive Stoffe entsorgt die Mafia mitsamt den gecharterten Seelenverkäufern im adriatischen Meer. Wie wir alle wissen gibt es kaum etwas Nachhaltigeres als die grossen Schiffswracks auf dem Meeresboden. Hier bilden sich sofort neue bunte Korallenriffe. Die Artendiversität nimmt zwar vorerst etwas ab, das Unwerte verschwindet automatisch, nimmt dann aber wieder zu. Das Gift sorgt bei den Meeresbewohnern ebenfalls für die überlebenswichtige mutative Anpassung an die neusten Gegebenheiten. Die Evolution schläft eben nicht. Es wird nicht lange dauern und die Mutanten feiern ein Stelldichein. Der Überfisch findet sich auf dem Tisch des Übermenschen wieder und landet neben einem Dillkränzchen, das so grünblauorange leuchtet wie kein Dill zuvor. Goethe, der in seiner Morphologie die platonische Urpflanze suchte, war auf dem Holzweg und bekanntlich ist nicht der Holzweg das Ziel. Sowohl der ideale Mensch wie auch der ideale Fisch müssen die Stufen des Werdens durchlaufen, müssen gehärtet werden wie glühender Stahl im kalten Öl.

Gegen die Abfälle aus Atomreaktoren sind unsere Zyanide das, was etwa Nordisch Walking für einen Extrembergsteiger ist, nämlich Kokolores. Es gibt nun mal bis heute fast nichts Nachhaltigeres als die Spaltprodukte des Urans. Diese Nachhaltigkeit gilt es für uns Menschen nutzbar zu machen. Wir müssen unserer Wissenschaft nur noch etwas Zeit lassen. Der Fortschritt, meine Damen und Herren, wäre nicht der, der er ist, würde er an Ort und Stelle treten. Nein, Spass beiseite, Plutonium ist ein durch und durch zukunftsgerichtetes Produkt, eines mit einer ungeheuren Nachhaltigkeit. Man spricht in diesem Zusammenhang ja auch nicht umsonst von Halbwertszeit, denn würde man eine Ganzwertszeit dafür benutzen, würde das Zeug ewig leuchten und wir wollen es ja nicht übertreiben. Man muss auch die Nachhaltigkeit etwas der Lebenserwartung des Planeten anpassen.

Es ist doch einfach lachhaft, wenn ich da höre, dass Herr und Frau Grünschnabel einen ausgetragenen Pullover einfach auf den Kompost werfen. Als nächstes erfinden diese Körnerfresser Unterhosen, die man nach dem Gebrauch in ein Jogurth schnipseln und auslöffeln kann, damit sie so in den natürlichen Kreislauf zurückfinden. Es ist ebenso lachhaft, wenn man solchen Schabernack als nachhaltig bezeichnet. Das Verschwinden von Unterhosen ist das Gegenteil von Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist dann gewährleistet, wenn etwas bleibt. Nachhaltig kommt zwar nicht von Nachhall, aber es kommt von danach auch noch wirksam sein. Es muss etwas Systemrelevantes übrig bleiben, etwas Handfestes. Eine aufgefressene Unterhose landet bestenfalls in der Nachfolgeunterhose und diese Kumulation führt dazu, dass der Träger am Ende nur noch Scheisse frisst.

Die Komposthysterie ist ein weiteres Ärgernis. Der Schädling liebt nachgerade den Kompost. In ihm, oder besser auf seinen Erzeugnissen, weidet es sich trefflich. Was dem Sozialschmarotzer der Sozialstaat, ist dem Schädling der Kompost. Wozu haben wir Chemiekonzerne, frage ich Sie, meine Damen und Herren, mit Spezialisten, die wissen wie man eine Pflanze nährt und dabei gerade dem Schädling den Garaus macht? Immer wenn der Fortschritt kurz vor der Endlösung ist, wird des Menschen Salat kurz vor seiner Vollkommenheit konkurrenziert mit einem Biosalat, der schon in der Einkaufstasche fault. So, meine Damen und Herren, kann und darf es nicht weitergehen.

Die Totengräber der Nachhaltigkeit sind die grünen und linken Gutmenschen, die Weicheier der Nation. Da geloben wir uns doch den Herrn Dirk Maxeiner mit seinen alten Autos. - (Wieso heisst der eigentlich nicht Marxeimer?) –Wir sind froh, dass uns der Oldtimerfan dahingehend aufgeklärt hat, dass es in den letzten zehn Jahren keine Klimaerwärmung mehr gegeben hat. Die Gletscher in der Schweiz gehen zwar aus reiner Nachhaltigkeit, geborgt aus der letzen Erderwärmung vor zehn Jahren, nach wie vor zurück, was relativ leicht zu erklären ist. Es funktioniert ähnlich wie bei einem Ozeanriesen, der auch nicht einfach anhält, wenn der Kapitän auf die Bremse tritt. Den Versuch kann jeder Wissenschaftsjournalist mit seiner Herdplatte zu Hause nachvollziehen. Aufheizen, abstellen und mit der Handfläche auf die Platte und quod erat demonstrandum. Das ist keine Erwärmung, das ist Restwärme, man spricht dann von einer sogenannten seitwärts Bewegung. Oldtimer, welche noch echte Abgase hinten aus dem Auspuff blasen und die den Treibstoff so nachhaltig verbrennen, dass auch für Velofahrer und Fussgänger noch etwas Feinstaub und Benzindampf übrigbleiben, verbreiten ein Klima von Nostalgie. Ohne Feinstaub kein "Global Dimming". Heute will man uns Eisbärenmütter aufbinden, die mit samt ihrem Knut absaufen, nur weil wir Freude am Auto haben. Man muss der Evolution nur etwas Zeit lassen, dann wachsen denen schon Biberschwänze und Kiemen. Es ging auch eine geraume Weile, bis wir auf das Rad gekommen sind. Zudem wurde uns noch kürzlich von hoher Stelle bestätigt: "Wir Deutschen sind kein Volk von Kleinwagenfahrern!" Was ist eine herbeigeredete Klimaerwärmung, gegen den Duft alter Ledersessel im edlen Oldtimer? Welche Kraft entsteht durch die Freude am Mobil? Was wäre aus dem Wirtschaftswunder geworden, wenn der Ottonormalverbraucher nicht im Kraft-durch-Freude-Fahrzeug, dem VW, seine Sonntage hätte verbringen können und dabei jene Motivation getankt hat, die ihn zu seinem eigenen Benz führte? Das Schönste was aus den Trümmern des dritten Reichs gerettet wurde, sind doch letztendlich die Autos. Der sechsrädrige Mercedes Benz Geländewagen W31, ein Offraoder der Sonderklasse, oder die Luxuskarossen aus Zwickau erfreuen das Herz jedes Oldtimerfans nachhaltig. Dass das dritte Reich untergegangen ist, ist nicht schade. Was fällt soll man stossen, hat schon Nietzsche gesagt, aber dass der deutsche Weltgeist - und wir besinnen uns gerne auf den deutschen Idealismus -, dass der deutsche Weltgeist im Automobil überlebt hat, das erfüllt den nordischen Menschen mit einer stillen Genugtuung. In diesem Sinne sind auch die Verkehrswege der Postgermanen von einer ausgeprägten Nachhaltigkeit. Nur ein Mensch mit dem Instinkt eines Herrenmenschen hat die unermessliche Weitsicht gehabt, das deutsche Heimatland verkehrstechnisch in die Zukunft zu retten. Es lebe die deutsche Autobahn, sie ist uns nachhaltig geblieben. Gerne erinnern wir uns an die guten Seiten unseres Führers, denn nicht alles war schlecht damals, Juden hin, Eisbären her. Bei jeder seitwärts Bewegung gibt es halt eben Blasen.


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