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Franko Pimm

Schwere Vorwürfe gegen die FIFÖSE

(Filmförderung der Republik Sehnah)

Der neue Chef der FIFÖSE Franko Pimm steht unter Beschuss der freien Filmschaffenden auf Sehnah. Pimm liess verlauten, dass er vermehrt Filme fördern will, welche qualitativ gut seien und auch Erfolg versprächen. Sogenannte populäre Filme. Ein Film ohne Publikum sei gar kein Film. Der Präsident der Vereinigung Insula-Mediarex, Halvar Gesti, sagte vor den Medien, dass er für solche Sprüche nur ein müdes Lachen übrig habe. Pimm komme ihm vor wie ein Lottospieler, der nur noch Zahlen mit Gewinnchancen auf seinen Zettel schreiben wolle. Die FIFÖSE habe doch immer wieder bewiesen, dass sie einen schlechten Riecher für gute Filme gehabt habe und wie alle diese Kunstkommissionen, welche in der Regel aus abgehalfterten möchtegern Topshots bestünden, erst auf fahrende Züge aufzuspringen pflegten. Das System der erfolgsabhängigen Filmförderung sei indes eine gute Sache. Pimm konterte, er werde die Kommission durch jüngere Mitglieder

ersetzen, die wie ihm scheine ein bessere Nase für Gegenwartspositionen aufbringen sollten, worauf Gesti antwortete, junge Lottospieler hätten statistisch gesehen nicht grössere Gewinnchancen. Er Gesti aber wisse schon was Pimm meine, wenn er den Populärfilm anspreche. Er sei auch nicht gerade ein Freund der europäischen schwarz-weiss Malerei, wenn es um sogennannte E-und U-Kultur gehe. Er habe aber grosse Bedenken, dass es schnell mal in Richtung TV-Soap-Kultur gehen könnte und hier zeige sich ja am Quotenwahnsinn, was einem einigermassen intelligenten Bürger alles so zugemutet werde. Es sei ihm aber zunehmend klar, diese Minderheit könne man aus wirtschaftlichen wie politischen Gründen nicht berücksichtigen. Er sei sich bewusst, dass für Intelligenz wieder einmal eine geschützte Werkstatt her müsse. Was den Film angehe, sei es unabdingbar, dass die Förderung sich primär um Infrastrukturenförderung kümmere. Denn wenn auf diesem Weg die Produktionskosten gesenkt werden könnten, so sei es eher noch möglich, einen Film mit wenig bis keiner Förderung abzudrehen. Für die FIFÖSE sei es zudem weniger peinlich, wenn ein nachträglich erfolgreicher Film bei der selektiven Förderung durchgefallen sei.
Nagin verbittert!
Bush war vorgewarnt (Video)
Eine Videokonferenz zwischen Präsident Georg W. Bush und dem Katastrophenschutz zeigen eindeutig, dass der Präsident vorgewarnt war. Insbesondere hat man vor den Dammbrüchen gewarnt und Bush hatte erklärt, er und seine Leute hätten die sache im Griff. Er bete, dass keine Menschenleben zu Schaden kämen. Bush hat sich einmal mehr aufs Beten statt aufs Regieren konzentriert. Der Ray Nagin, Bürgermeister von New Orleans hat vor der Presse verlauten lassen, dass er sich schlecht fühle, dass er denen geglaubt hätte. Er habe seine Lektion gelernt.
Hier W Bush anlässlich der besagten Videokonferenz. Bush wirkt unkonzentriert und geht nur mit Floskeln auf die Problematik ein. Man fühlt sich an den 11. September erinnert, als Bush in einer Schule zu Besuch war und ihn die Nachricht vom Anschlag auf die Twin Towers erreichte. Der Gipfel der Ignoranz ist aber Bushs Lüge, nachdem die Dämme gebrochen waren. Niemand hätte dies voraus sehen können, lies er verlauten.