<font size="1" color="#cc3a1e">Beispiel: Uhrzeit anzeigen</font>
Präsident Bolar kauft symbolisch Aktie von Qwest
Radioteleskope lauschen ins All
Verbrecherjagd auf elektronisch (elektronische Mäusefalle)
elektronischer Stinkfinger dem grossen Bruder
Der Lauschangriff von Präsident Bush, etwas für gute Ohren

In "Die drei Tage des Condors" liest Robert Redford für die CIA Romane und vergleicht Operationen und Strategien der Roman-Fiktionen mit denen der CIA. Die NSA, der Inlandgeheimdienst der USA, durchstreift mit ausgeklügelten Programmen milliarden von aufgezeichneten Telefonanrufen. Terroristen hätten das System aber längst durchschaut und würden mit Codewörtern untereinander kommunizieren. So heisse denn etwa: “Ich pflanze Zwiebeln und Radieschen, da ich Bierrettiche nicht leiden kann”, im Klartext: “Ich nehme Plastiksprengstoff und einen elektronischen Zünder, da ich TNT nicht leiden kann.” Dies erschwere die Angelegenheit enorm. Wenn sich die NSA dann endlich über Gemüse den Kopf zerbräche, hätte der Gegner den Code schon auf Imbusschrauben umgestellt. Natürlich würden hauptsächlich Anrufe in Krisengebiete gescannt. Wenn da einer im wilden Kurdistan über sein Handy plötzlich von Imbusschrauben, Karrotten und Flügelmuttern zu palavern beginne, da werde auch der hinterste Kiefer Sutherland (24) aktiv. Aus lauter Angst vor dem Lauschangriff würden nun bereits 35% ungescholtener US Bürger in Codes miteinander kommunizieren. Vögeln könne alles heissen nur nicht mehr vögeln, so das Innenministerium. Die NSA haben mit den Konzernen AT&T, Verizon und BellSouth zusammengearbeitet, die zusammen auf mehr als 200 Millionen Kunden kommen. Unter den grossen Konzernen habe sich lediglich Qwest geweigert, die Daten seiner 14 Millionen Kunden an den Geheimdienst weiterzugeben. Präsident Bolar hat öffentlich werden lassen, dass er eine symbolische Aktie von Qwest gekauft habe. Diese würde im Präsidentenpalast gerahmt aufgehängt. Sie sei das Symbol der freien Welt!

Die grösste Datenbank der Welt

Die NSA hat die Verbindungen von 200 Millionen Telefonkunden in einer Datenbank abgelegt. Nicht die Inhalte der Gespräche wurden in der Datenbank gespeichert, dies wäre ein Ding der Unmöglichkeit ( Audiofiles ob digital oder analog sind schnell sehr gross), sondern "nur" wer mit wem telefoniert hat. Personen mit auffälligen Verbindungen werden dann sicher inhaltlich überprüft und auch aufgezeichnet. Wer also aus irgend einem Grund (z.B. Verwählen) mit einem mutmasslichen Terroristen telefoniert hat, kommt so ins Visier der Ermittler.

Der Geist von Eisenhower

Qwest Communications International Inc. ist eine US-amerikanische Telefongesellschaft mit Sitz in Denver (Colorado). Sie ist das größte Kommunikationsunternehmen Amerikas und wurde 1954 von Dwight D. Eisenhower gegründet. Der heutige Chef des Unternehmens ist Bill Owen.

Qwest verbuchte 2004 einen Umsatzrückgang von 3,4 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar.

Qwest hatte vergeblich versucht, die amerikanische Telefongesellschaft MCI mit einer Offerte von 7,3 Milliarden Dollar zu übernehmen. MCI hatte sich stattdessen für ein niedrigeres Angebot des viel größeren und finanziell solideren Telekommunikations-Riesen Verizon entschieden.

Das politische Schlagwort Militärisch-industrieller Komplex wird in gesellschaftskritischen Analysen verwendet. Autoren, die vor dem Entstehen eines Militärisch-industriellen Komplexes warnen, gehen davon aus, dass es in privatwirtschaftlich organisierten Gesellschaften leicht zu unheilsamen Bündelungen der Interessen von Politikern, Vertretern des Militärs und Vertretern der Rüstungsindustrie kommen kann. In den USA gelten Denkfabriken (think tanks), politische „Vordenker“, als weitere involvierte Interessengruppe.

Der Ausdruck wurde durch den US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower populär. In seiner Abschiedsrede vom 17. Januar 1961 warnte Eisenhower, der selbst Militär war, die Nation ausdrücklich vor den Verflechtungen und Einflüssen des Militärisch-industriellen Komplexes in den USA.

Von einem militärisch-industriellen Komplex wird gesprochen, wenn es in einer Gesellschaft Phänomene dieser Art gibt:

·Ausgeprägte Lobby-Arbeit von Vertretern der Militärindustrie.

·Zahlreiche persönliche Kontakte zwischen Vertretern des Militärs und der Industrie.

·Als "verdächtig" kann es angesehen werden, wenn Personen, die zunächst Vertreter des Militärs oder der Politik waren, auf Posten in der Industrie wechseln

(Quelle: Wikipedia)