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Die Schweiz, Ende eines Mythos
"Bundesrat Merz Gang nach Canossa"
HUS
Montag, 24. August 2009

Der Mythos welcher von den Herren Willhelm Tell, Winkelried und Co. in harter PR-Arbeit über 100te von Jahren aufgebaut wurde, ist nun von der staatstragenden Persönlichkeit Merz (kommt das von Ausmerzen?) zu Grabe getragen worden. Nun brauchen wir auch keine teure Armee mehr, wenn alles so einfach geht.

Dass Herr Maurer, seines Zeichens Verteidigungsminister, seinen verbalen Schutzschirm über diese Schweinebucht legt, zeigt, dass ein Radfahrermajor eben kein Grenadier und schon gar kein 007 ist. Von Einmarsch in Libyen sei jedoch keine Rede, aber etwas mehr Mumm, wenn es um kantonales oder gar um Staatsrecht geht, erwartet der Bürger schon. Was Herr Maurer, wollen Sie nun Ihren Soldaten predigen? Lauft über, bevor ihr eine blaue Bohne in die Rübe kriegt, Vaterland hin oder her, jeder ist sich selbst der Nächste? Die nächste Fasnacht kommt bestimmt, aber auch der nächste 1. August.

Schrecklich diese Tat - und dies alles im Gründermonat der Eidgenossenschaft. Den Rütlischwörern würden die 9 Finger abfallen, müssten sie diese Tage miterleben. Von zwei kläglichen Memmen werden wir (mit)regiert. Merz hat zudem eine merkwürdige Affinität zu Schurken, schon den Achmedineschad hat er angegrinst als wäre dieser der Osterhase.

Die beiden Geiseln haben sich notabene freiwillig oder blauäugig, jedoch für gutes Geld in feindliches Terrain begeben. Winkelried hätte an ihrer Stelle gesagt, sorget für meine Frau und Kind (liebe ABB oder wer immer dahinter steckt). Aber eben die Schweiz ist immer ein Sonderfall, mal so mal so. Und unter uns gesagt, es geht nicht um diese beiden Süsswasserwinkelriede, es geht um ganz viel mehr. Berlusconi, Sarkozy und Co. haben es ja vorgemacht. Lockerbie hin oder her, Hauptsache der Öl-Rubel rollt.

Sagt doch K.C. Broom auf Hegel: Das Ganze ist das Dumme!

Anmerkung: Was die Geiseln angeht. In der CH Botschaft bei Kaffee und Kuchen oder bei Kaviarbrötchen und EDA-Sekt zu darben, stellt man da nicht einen winzigen Unterschied zu den im Dschungel festgehaltenen echten Geiseln fest, die ab und zu noch zusehen müssen, wenn Mitgeiseln geköpft werden. Mit der Bezeichnung Geisel sollte man also etwas differenzierter umgehen. Was die Situation zwischen der CH und Libyen angeht, so hat immerhin das ungezogene Kind von Muammar, mit dem sinnigen Namen Hannibal, der Schweiz mit einer Atombombe gedroht, so er denn eine hätte. Das Herr Maurer ist doch auch einzigartig in der schweizer Militärgeschichte. Wenigstens hätten Sie Libyen mit einem Elefantengegenschlag drohen können frei nach dem Motto: Wenn ihr nicht endlich vernünftig werdet, trampeln wir eure Zelte mit einer Herde Zirkuselefanten nieder!

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