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Politik


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Falsir von Rice ausgeladen
Falsir und eine Sehnaher Wirtschaftsdelegation wurden vor 2 Jahren von Collin Powell zu bilateralen Gesprächen nach Washington eingeladen. Der Besuch musste aus aktuellem Anlass verschoben werden und fiel nun in den Amtsbereich von Frau Rice, welche die Einladung umgehend absagte. Eingeweihte Kreise wollen wissen, dass die CIA hinter der Affäre steckt. Falsir gilt zwar als veritabler Diplomat, seine Nähe zu Staatspräsident Bolar wird aber von der US-Regierung als problematisch eingestuft, da dieser den italienischen Freund von George W letzten Sommer arg beleidigte. Von Falsir ist bis heute keine Stellungsnahme erfolgt ausser dem Komentar: Ich halte nichts von dieser Soap-Politik, ich habe kein Verständnis für das Vorgehen von Frau Rice.

Nächstenliebe schlägt auf den Magen

Leitartikel von A. C. Sauerberg

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Die reale politische Welt scheint zunehmend zu verschwinden. An ihre Stelle tritt auf der einen Seite ein "Theater der Grausamkeit", welches der Meinungsfreiheit einen Maulkorb verpasst um geeint im Sprechchor das heilige Versaufen zu üben, auf der anderen Seite ein mimosenhaftes Gebaren von Spitzenpolitikern, die anstatt zu vermitteln, dem Grabenkrieg ihren ureigenen Spaten leihen. Vorbei sind die Zeiten grosser Köpfe, die Welt muss sich damit abfinden, dass die Tagesschau fortan in den Stadien der B Liga stattzufinden hat. Während die Weltöffentlichkeit mit der USA am Folterbegriff herumrateburgert, Frau Dr. Rice sogar Glauben schenkt wenn es um den gespickten Hasen oder das Streckbett geht; laboriert Kiefer Sutherland und Co. mit Stromkabeln und anderen Utensilien an Freund und Feind herum. Hier wird uns zunehmend die 24 Std. Inquisition verkauft und wenn hopsgehende Atomkraftwerke und andere Unannehmlichkeiten nicht (Ab)Grund genug für eine Folterpartie sind, was sind denn dann noch gute Gründe. Hätte man die Methode Sutherlands zur Hand gehabt um den Herren Wolfowitz und Co. die Wahrheit aus dem Busch zu klopfen, wäre die Irak-Lüge vielleicht schon eher geplatzt. Jeder Kleinklässler der Sonderschule B ist wahrhafter, auch wenn bei ihm 3 + 4 ca. 9 gibt, als diese US-Regierung. Aber die andere Seite ist intellektuell auch nicht geniessbarer. Judentum Christenheit und Islam haben bekanntlich die selben Wurzeln. Jesus, der "Vorgänger-Prophet", von Mohammed, der uns gelehrt hat: "Wer zum Schwert greift kommt durch das Schwert um"; und "liebe deinen Nächsten wie dich selbst"; sowie "Dem Feind halte noch die andere Backe hin". wurde von letzterem wieder übertrumpft, respektive umgedreht. Wollte er Jesus übertrumpfen an Feindesliebe, nichts leichter als das, der Mensch hätte summa summarum 4 Backen zum hinhalten. Was dem Abendländer aber überliefert wird, ist eher Hand ab und Stein an Rübe etc. Religionen sind so kompliziert zu verstehen wie Windows und MAC-OS, schnell mal stürzt man ab. Aber eben, schon die Christen griffen zum Schwert und kamen durch das Krummschwert um und umgekehrt. Mohammed kommt erst ca 570 nChr. zur Welt. Der Islam sieht sich als Kontinuität von Judentum und Christentum und begreift sich als Fortsetzung göttlicher Offenbarung. Da der Islam Religion und Staatsform in einem ist, widerspricht er der Ideologie des Laizismus. Die beiden Welten können, wenn man es genau nimmt nicht miteinander kommunizieren. Erfunden wurde diese unheilige Allianz von religiösem Eifer und Säbelrasseln von der Christenheit. Unter Rückgriff auf antike Wurzeln (Cicero) entfalteten Ambrosius von Mailand und Augustinus von Hippo eine ausgefeilte Lehre vom gerechten Krieg (bellum iustum). Eine wahrlich "christliche" Erfindung, näher bei Kiefer Sutherland als bei Jesus von Nazareth. Die Kreuzzüge der christlichen Völker des Abendlands waren religiös motivierte Kriege, die ursprünglich der Befreiung Jerusalems und des Heiligen Landes Palästina aus der Hand der „Ungläubigen“ dienen sollten, nachdem die Muslime unter dem Kalifen al-Hakim die Grabeskirche zerstört hatten. Der Bergprediger hätte sich am Kreuze umgedreht, hätte er diese Begründung lesen müssen. Im muslimischem Bereich gibt es in der Lehre vom (kleinen)Dschihad Entsprechungen zur christlichen Vorstellung vom gerechten Krieg. Der "kleine" oder "äußere Dschihad" (dschihad saghir) besteht in der Ausbreitung und Verteidigung des Islam, notfalls auch mit Waffengewalt. Er ist die einzig zulässige Form des Kriegs im islamischen Recht. Der kleine Dschihad ist eine religiöse Pflicht (fard), die nicht dem einzelnen Muslim (fard al-?ain) auferlegt ist, sondern der islamischen Gemeinschaft als ganzes (fard al-kifaya, "Pflicht des Genügeleistens"), die dafür Sorge tragen muss, dass eine ausreichende Zahl von mudschahidun bereit steht. Der offensive Dschihad wird mit den beiden späten Koranversen 9:5 und 9:29 legitimiert, die vorausgegangene Aussagen abrogieren: „5 Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen!“ (Paret) „29 Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten (oder: für verboten erklären), was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift erhalten haben - (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut aus der Hand (?) Tribut entrichten!“ (Paret) Hier ist in der Offenbarung offensichtlich etwas durcheinander gekommen. Zeitlich müssten diese Koranverse eher im alten Testament stehen. Dort werden die die Heiden niedergemetzelt und Gott ist noch mit von der Partie. Im neuen Testament hört dieser blutige Schabernack doch auf. Warum nun wird er 500 Jahre später in einem neuen Propheten wiedergeboren? Woher kommt dieser plötzliche göttliche Gesinnungswandel? "Beide Seiten sind zutiefst von Satan unterwandert und Mohammed befriedeigt etwas, was im Grunde tief im Menschen drinnen steckt, das Abmurksen von Feinden und Ungäubigen". Dies hat (Zitat) schon der 1978 (vom F-a-t-w-a-Tribunal)zum Tode verurteilte Apostat und Physiker Fauzi al Sahid aus dem Exil geschrieben. Schade, dass das Buch Hiob so unpopulär ist im Islam wie im Christentum. Dies ist eine der wenigen Storys der Bibel, die menschliches Lamentieren zum Schweigen bringt und noch zeigt wo Gott hockt, wenn auch mit Leviatan und co. Dass Miss Rice sich nicht mit Falsir treffen will hat indes weder mit Satan, noch mit Leviatan zu tun sondern vielmehr mit Spaghetti alla Rabiata. Liebe geht bekanntlich durch den Magen, Nächstenliebe schlägt auf den Magen.

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