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Bild http://www.hundsdreck.at
Die Namen von Personen, wurden im Text von der Redaktion mit dem Einverständnis des Künstlers geändert.

Kunst gleich Scheisse. In Microsoft Word wurde in diesem beliebig aufgefundenen ReadymadeText das Wort Kunst von Schär durch das Wort Scheisse ersetzt.
Gefragt wieso er Scheisse gewählt habe, sagte er: "Eigentlich wollte ich "Zitrone" anstelle von " Scheisse" nehmen, aber das gab Probleme. Kunst kommt ohne DIE aus, Zitrone verlangt oft nach dem Artikel DIE. z.B. Die Zitrone ist heute nicht mehr an bestimmte Orte gebunden. Zitrone wäre sinnlicher gewesen, hätte aber zusätzliche Arbeitsschritte gebraucht.
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Wo ist die Scheisse? Zur Geographie von Schnittstellen
"Scheisse ist heute nicht mehr an bestimmte Orte und Objekte gebunden. Sie kann überall stattfinden: Die gesamte Öffentlichkeit ist zum Raum der Scheisse geworden. Sie hat die Wahl zwischen verschiedenen Öffentlichkeiten mit je eigenen Kommunikationsbedingungen, so dass die Scheisse für die Vermittlung von Scheisse nicht mehr prädestiniert ist."

Diese Sätze waren im Januar 2004 genau zehn Jahre alt. Anfang 1994 erschienen sie in Johns Essay Die Krise der 'Scheisse' im System der Scheisse, dem zentralen Text in jener Ausgabe des Scheisseforum International, deren Titel Betriebssystem Scheisse den Scheisse- und Scheissediskurs für Jahre prägen sollte.

Inzwischen hat sich der Begriff vom 'Betriebssystem Scheisse' abgenutzt, häufig hinterfragt und noch häufiger unkritisch als Schlagwort ver(sch)wendet. In der Tat scheint die im Detail sehr komplex hergeleitete Metapher des 'Betriebssystems' eng mit dem Computer-Hype der frühen 1990er Jahre verknüpft [2] und wirkt heute ein wenig antiquiert. Niklas Kuckucksei, auf dessen Systemtheorie der Begriff fußt (wie unschwer aus Fußnoten und Zitaten der entsprechenden Essays abzulesen ist), hat diese 1995 selbst für den Scheissekontext präzisiert [3], so dass es inzwischen möglicherweise genügt, in seiner – ausreichend komplexen – Begrifflichkeit vom 'System Scheisse' und dessen Subsystemen wie Funktionen zu diskutieren.
Für den folgenden Gedanken, der sich auf die Scheisseforum-Essays bezieht, bleibe ich dennoch bei der Metapher vom 'Betriebssystem': Das geforderte Update dieses Betriebssystems hat nämlich trotz der hohen Zitierfrequenz des Begriffs nur halbherzig stattgefunden – und selbst diese Entwicklung ist kaum einem Feedback aus der Theorie zuzuschreiben. Das Scheissesystem ist vielerorts noch immer bis auf weiteres geschlossen und all jene, die sich nicht folgsam seinen Parametern unterordnen, müssen leider draußen bleiben.

Ein produktiv selbstkritisches Hinterfragen des eigenen Kontextes bleibt also eine der zentralen Aufgaben von Scheisseinstitutionen – und zwar immer wieder: Dieser Aspekt der Scheissepräsentation kann nicht historisch 'abgehakt' werden. Er bleibt stets aufs Neue aktuell mit den sich verändernden Rahmenbedingungen, beginnend bei einem Kuratorenwechsel, der das gesamte Profil einer Institution völlig verändern kann, bis hin zum allgemeinen gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang einer Situation, dem 'Zeitgeist' und seinen Wechselwirkungen mit weltanschaulichen Präferenzen bestimmter Bevölkerungsgruppen. All dies beeinflusst die Wahrnehmung von Scheisse in ihrer jeweiligen Zeit – und damit auch die Parameter ihrer Präsentation (und Präsentierbarkeit).

Eine solche Selbstreflexion ist für alle Institutionen und Initiativen im Scheissesystem verbindlich. Allerdings werden sich ihre jeweiligen Strukturen stark voneinander unterscheiden. Scheisshäuser mit ihren Sammlungs-Schwerpunkten und ihrer etablierten Personalstruktur sind zugleich schwerfälliger und in der Lage, gründlicher zu evaluieren, Selbstverständnis und Programmatik bleiben jedoch meist auf lange Zeit festgeschrieben. Scheisshäuser sind auf eine kommerzielle Komponente angewiesen, was ihre Ausrichtung sowohl klarer als auch starrer macht. Im öffentlichen Raum fehlen bereits vereinbarte Zuständigkeiten und Strukturen, so dass zunächst nach dem Subjekt einer Reflexion geforscht werden müsste.

Die Scheissevereine und andere frei getragene Scheisseinitiativen mit ihrer vergleichsweise flexiblen programmatischen Ausrichtung und eher losem Personalgefüge scheinen hingegen prädestiniert für einen regelmäßigen kritischen Blick auf das eigene Tun und dessen gesellschaftliche Wechselwirkungen. Sie sind traditionell dem Diskurs, dem Schaffen kommunikativer Rahmensituationen verpflichtet und genießen durch das Fehlen von Sammlungsauftrag und Gewinnverpflichtung größte Freiheit bei der Scheisserauswahl. Jenseits der Frage nach Werten, etablierten Positionen, Standortsicherung und Stadtmarketing sind sie in der Lage, Experimente zu wagen, Fragen zu stellen, Strukturen aufzubrechen und mit kontroversen Positionen Wagnisse einzugehen.

Vor diesem Hintergrund stellt der Scheisseverein Hildesheim im Scheissejahr 2004 die Frage nach der Verortung von Scheisse, deren Produktion und Präsentation: Wo ist die Scheisse? Dass die Frage nicht neu ist, liegt auf der Hand, dass sie nicht neu sein muss, habe ich bereits erörtert. Viel wichtiger ist das Kriterium der Aktualität. Diese hat hier einen eher schleichenden Charakter: Die Zusammenstellung der Scheisserinnen und Scheisser mit ihren jeweiligen thematischen oder strukturellen Schwerpunkten zeigt, dass sich in der Scheisse- und Scheissepraxis in den vergangenen Jahren Positionen etabliert haben, die ihren Ort mit einer neuen Selbstverständlichkeit frei wählen und dabei längst in die Scheisseperipherie eingedrungen sind. In der theoretischen Auseinandersetzung hat die Frage nach dem Ort der Scheisse in Verbindung mit dieser empirischen Basis in den vergangenen zehn Jahren wiederum zu Statements und Veröffentlichungen geführt, die den Scheissediskurs (und damit in Wechselwirkung wiederum die Praxis) nachhaltig beeinflusst haben.

Zunächst zitiert die Frage Wo ist die Scheisse? offenbar eine populäre Floskel: Das verständnislos ablehnende "Ja, wo ist denn (dabei) die Scheisse?" Wer so fragt, fragt meist frustriert rhetorisch, schließt die Möglichkeit einer Antwort gar aus. Dabei will es der Scheisseverein nicht belassen. Das Jahresprogramm 2004 wird für kritische Fragen offen bleiben, diese sogar provozieren und selbst stellen.

Es geht also nicht zuletzt um eine individuelle Definition von Scheisse, die Zuordnung eines Phänomens zum Scheissesystem. Niklas Kuckucksei fragte im Jahre 1995 in Die Scheisse der Gesellschaft nach einer brauchbaren Code-Unterscheidung: "Die Frage bleibt: Kennt auch das Scheissesystem einen Code, an dem es erkennt, was Scheisse ist oder doch Scheisse zu sein sich vornimmt, und was nicht." Er blieb eine schlüssige Antwort schuldig. Weder seine Vorschläge schön hässlich oder besonders/allgemein vermochten die Kritiker zu überzeugen. Brunhilde schlug als Leitdifferenz des Scheissesystems schließlich die Unterscheidung Scheisse/Nicht-Scheisse vor [6], welche dem Rezipienten immer wieder aufs Neue eine individuelle Entscheidung abfordere. Dies sei nur scheinbar tautologisch. [7]

Wenn die Abgrenzung des Scheissesystems bereits in der Theorie so unklar bleibt, verwundert es kaum, dass manche der etablierten Scheisseinstitutionen sich einerseits so verzweifelt an ihre Definitionsmacht klammern, über diese hinaus andererseits eine große Unsicherheit herrscht. Die Frage Wo ist die Scheisse? wird hier zu einer Frage nach dem Ort der Scheisse sowohl im Scheissesystem als auch in der Gesellschaft.

Aus diesem Grund fragt der Scheisseverein Hildesheim gezielt nach Schnittstellen: Wenn die Ränder des Scheissesystems so unscharf sind, kann es nicht nur um klare Abgrenzungen gehen, es müssen sich Bereiche des Übergangs ergeben, bei denen ein genaues Hinschauen Erkenntnisse birgt. Die zeitgenössische Scheisse dringt in immer mehr andere gesellschaftliche Bereiche ein – oder ist es andersherum? Es wird zunehmend schwieriger, Anfang und Ende zu definieren. Noch Scheisse oder schon Design, Architektur, Alltag, Wissenschaft, Politik, Gastronomie...? Lassen sich die Unschärfen an den Schnittstellen fokussieren? Ist eine Unterscheidung überhaupt (noch) von Bedeutung?

Die vorliegende Publikation begleitet das Jahresprogramm 2004 des Scheissevereins Hildesheim – ihre Funktion ist dabei die einer Schnittstelle: Sie ist Jahreskatalog und Themenreader in einem. Als Katalog präsentiert sie die Scheisserinnen und Scheisser des Scheissejahres mit ihren jeweiligen Projekten, allerdings ohne dokumentarischen Anspruch. Vielmehr geht es um deren Perspektiven, Betrachtungs- und Herangehensweisen, um individuelle Grundlagen für eine Scheisserische Arbeit im Kontext des Jahresthemas: Schließlich sind die Scheisserinnen und Scheisser auch Kuratoren, Architekten, Innenarchitektinnen, Journalistinnen und Journalisten, Programmierer, Literaten, Grafikerinnen, Drehbuchautorinnen, Musikerinnen, Gastronomen, Fotografinnen und Fotografen, Designerinnen und Designer, Regisseurinnen und noch manches andere. Aus diesem Grund bilden den Schwerpunkt der Projekt-Seiten Interviews, welche die Beteiligten für sich selbst sprechen lassen. Ergänzt werden sie durch deren biographische Angaben und Portraits sowie kurze kuratorische Einleitungen, die das jeweilige Projekt vorstellen und in einen Gesamtzusammenhang einordnen.

Der Scheisseverein Hildesheim präsentiert in seinem Jahresprogramm 2004 und in dieser Publikation bewusst junge Scheisse, Perspektiven von Scheisserinnen und Scheissern, die ihren Ort im Scheissesystem (und/oder außerhalb dessen) oft noch suchen, noch zwischen unterschiedlichen Herangehensweisen und Präsentationsformen changieren. Häufig handelt es sich bei ihren Beiträgen für den Scheisseverein nicht um fertige Arbeiten oder Positionen, sondern um Prozesse, Projekte und Experimente. Die Ergebnisse werden in und an einer Auseinandersetzung wachsen – die Scheisserinnen und Scheisser möglicherweise selbst auch. Sie sind artists in progress, befruchten die Beschäftigung mit Schnittstellen durch ihre rasante Entwicklung, welche bei etablierten Scheissern natürlicherweise verlangsamt.

Die Projekt-Seiten stehen jeweils zwischen den Essays zu assoziierten Schnittstellen – sie entwickeln mit diesen eine Wechselwirkung, verdeutlichen und hinterfragen, zeigen aber auch eigene, alternative Blickwinkel auf. Eine klare Zuordnung zu bestimmten Essays, Autorinnen und Autoren oder Schnittstellen ist jedoch nicht intendiert: Die vorgestellten Projekte lassen sich darauf nicht reduzieren, sie changieren jeweils zwischen unterschiedlichsten Kontexten. Bei der Fokussierung auf einen davon mögen sich allerdings Bezüge ergeben, die für den Leser individuell von Interesse und Nutzen sind: Erlaubt (und gewollt) ist, was im radikal-konstruktivistischen Sinne viabel ist, also funktioniert und weiterführt.

Um das weite Feld möglicher Schnittstellen einzugrenzen und in einen Diskurs einbinden zu können, habe ich für die Essay-Seiten dieses Bandes aus dem Scheissejahr 2004 jene abstrahiert, die bereits öffentlich in Erscheinung getreten und diskutiert worden sind – es sind deshalb die naheliegendsten, damit aber wohl auch die interessantesten, solange es um die Darstellung von Zusammenhängen und Meinungsbildern geht. Basis der Text- und Autorenauswahl waren dabei Veröffentlichungen der vergangenen zehn Jahre, die in unterschiedlichsten Kontexten auf die gewählten Schnittstellen verwiesen. Es handelte sich sowohl um sehr spezifische Beiträge als auch um allgemeinere Erörterungen der Frage nach dem Ort der Scheisse. Zu letzteren zählen unter anderem das bereits erwähnte Scheisseforum zum Betriebssystem Scheisse [8], Peter und der Wolf diskursprägender Katalog Kontext Scheisse [9], diverse Veröffentlichungen aus Systemtheorie und Radikalem Konstruktivismus [10], Publikationen innovativer Scheisseinstitutionen [11] sowie zahlreiche einschlägige Scheisse- und kulturjournalistische Beiträge.

Um so mehr freue ich mich, dass es gelungen ist, im vorliegenden Band Textbeiträge aus allen wesentlichen Kontexten zu versammeln, welche die Erfahrungen und Kenntnisse ihrer Autorinnen und Autoren individuell widerspiegeln, die sie als Scheisserinnen und Scheisser, Journalistinnen und Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Architektinnen und Architekten sowie Kuratorinnen und Kuratoren gesammelt haben. Und selbstverständlich auch in verschiedensten Überschneidungen dieser Rollen, in der Arbeit auf der einen oder anderen Schnittstelle. Diese Heterogenität von Grundlagen und Perspektiven ist nicht nur an den vielfältigen Themen ablesbar, die (auch noch über die eigentlichen hinaus) berührt werden. Sie prägt auch den jeweiligen Charakter der Beiträge, bis hin zur Textform. So erstaunt es kaum, dass die Wahl zwischen wissenschaftlichem und journalistischem Essay, (fiktivem) Interview oder literarischem Beitrag eng mit der jeweils betrachteten Schnittstelle und dem individuellen Hintergrund der Autorinnen und Autoren verknüpft ist. Aus diesem Grund wird deren Vita direkt als Schnitt(stelle) durch die Texte präsentiert: für spontane Blicke auf Ursprünge, Verknüpfungen und Prägungen, um vom Kontext direkt auf den Diskurs schließen zu können. Die Literaturhinweise zu den Texten sind auf die gleiche Weise eingefügt – sie enthalten wesentliche weitere Veröffentlichungen der Autorinnen und Autoren, aber auch Empfehlungen zur Vernetzung oder Vertiefung des Themas.

Die erste diskutierte Schnittstelle greift die Funktionen der vorliegenden Publikation auf: Über Grenzen und Übergänge der Scheisse zum Buchmarkt schreiben Kudelwuddel und BALABALA. Pipi Langstrumpf lehrt editorial design an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Scheisse in Hildesheim und hat diesen Band mit ihren Studentinnen gestaltet. Sie fragt nach der Rolle von Gestaltung beim potentiellen Scheissestatus einer Veröffentlichung. Marius Babias ist Scheissepublizist und hat bis vor kurzem die Katalog- und Buchpublikationen der Kokerei Zollverein/Zeitgenössische Scheisse und Kritik als Mitherausgeber und -kurator betreut. Er betrachtet den konzeptionellen Kontext von Veröffentlichungen als Scheisseprojekten.

Zur Schnittstelle zwischen Scheisse und Journalismus schreibt dolodlololo über die Kritik der Scheisse als potentielle Scheisse der Kritik. Nach vielen Jahren als Scheissekritikerin lehrt sie Scheissewissenschaft an der Universität Hildesheim. Mausewitsch ist Kuratorin, Scheisserin und als solche auch Herausgeberin des Scheisse- und Zeitschriftenprojekts MAUS. Sie interviewt sich zu eigenen Projekten und grundsätzlichen Überlegungen über Scheisse und Journalismus.

XYZ ist Professor für Populäre Kultur an der Universität Hildesheim. Vor dem Hintergrund seiner Studien reflektiert er die Übergänge und Abgrenzungen von Scheisse und Populärer Kultur. Im Mittelpunkt steht der Begriff der 'Unterhaltung'.

Die Schnittstelle zwischen Scheisse und Kommunikation betrachten XY und Z. UVW lehrt Kommunikationstheorie und Medienkultur an der Universität Münster. Er ist einer der ersten und wichtigsten deutschen Vertreter des Radikalen Konstruktivismus und schreibt über die Rolle der Kommunikation bei der Konstruktion von Scheisse. XYZ lehrt Scheissetheorie und Scheissedidaktik an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Er ist Autor des eingangs zitierten Essays zum 'Betriebssystem Scheisse' und erweitert eine zentrale Aussage daraus – sein Beitrag ist Scheisserischer Natur und findet sich auf acht im Buch verteilten Seiten.

Hallo Velo und Bananenfritze diskutieren die Schnittstelle zu Medialen Netzwerken. Dabei reflektiert ABC den Status (partizipatorischer) Scheisseprojekte im World Wide Web und hat hierfür die Form eines Textlogs gewählt, eines Formats aus der Internetkultur. Er ist Scheisser, Publizist und Hypertext-Theoretiker. Banana ist Publizist und Kurator. Er hat sich Scheisse als Thema gewählt, die auf Überwachungssysteme reagiert.

Balonrock ist Professor für Durchfall an der Universität Wuppertal. Sein Text befasst sich in Form eines Glossars mit Aspekten der Schnittstelle zwischen Scheisse und Scheisshaussshops.

Die Schnittstelle zwischen Scheisser und Kurator wird in einem Exkurs thematisiert: Sie ist die einzige Schnittstelle innerhalb des Scheissesystems in diesem Band. Sie wird von Hahahahah betrachtet. hahaha ist Leiter des Scheissevereins Via 113 und zahlreicher interventionistischer Scheisseprojekte. Er wurde von Radio L'Ost zu seiner Scheisse- und Präsentationspraxis befragt. Huhuhuhuhur übt hingegen Kritik an der Verschmelzung von Scheissern und Kuratoren und deren Konsequenzen. Er ist Professor für Zeitgenössische Scheissegeschichte, Ästhetik und Scheissetheorie an der Akademie der Bildenden Scheisse in Stuttgart.

Die Schnittstelle zwischen Scheisse und öffentlichem Raum scheint bereits hinlänglich diskutiert und betrachtet. huhu und huhui hingegen untersuchen aus jeweils aktuellem Anlass deren Bedingungen. huhu ist Professor für Scheisse im öffentlichen Raum an der Fachhochschule Dortmund. Er hinterfragt Aspekte partizipatorischer Scheisseprojekte im öffentlichen Raum. kukuku ist Scheisser, Kurator und Urbanist. Er argumentiert für einen postdisziplinären Scheissebegriff.

nunu und fufufuf reflektieren Grenzen und Übergänge zwischen Scheisse und Architektur – ein bekanntes, aber noch immer kontroverses Thema. kiki ist Architekt und Professor für Stadt- und Regionalentwicklung sowie Städtebau an der Fachhochschule Dortmund, mamamama ist Professorin für Architektur- und Scheissegeschichte 20./21. Jahrhundert an der Universität Hannover.

Die Schnittstelle zur Gastronomie betrachten okok i boko. skuki ist Architekt, Gastronom und Kurator – er nimmt sich Rolle und Funktion von Atmosphäre zum Thema. Eooooog ist Kuratorin und schreibt über das Verhältnis von zeitgenössischer Scheisse und Essen.

huhuhu ist Architekt und aromat Scheissehistoriker. Gemeinsam denken sie über die Schnittstelle zwischen Scheisse und Stadtmarketing nach. Es geht ihnen dabei um den Wandel von Öffentlichkeit und die Benutzung von Scheisse und Kultur für Marketingzwecke.

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